Standort Nordhorn

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Standort Nordhorn

Stadt und Wirtschaftsstandort Nordhorn

"Nordhorn - Die Wasserstadt". Die Stadt ist mit ca. 53.000 Einwohnern eine deutsche große Mittelstadt, die als Kreisstadt des Landkreises Grafschaft Bentheim im Südwesten Niedersachsens an der Grenze zu den Niederlanden gelegen ist. Die nächstgelegenen Städte nördlich von Nordhorn sind Lingen und Meppen im Emsland. Weiter südlich befinden sich Rheine und Gronau. Auf holländischer Seite sind Denekamp, Oldenzaal, Ootmarsum sowie Enschede und Hengelo in kurzer Distanz.

Mit seinen Flüssen und Seen, an denen zahlreiche Ausflugsziele und Wanderwege liegen, versucht die norddeutsche Stadt seine wichtige Stellung als Touristenziel nahe der niederländischen Grenze weiter zu festigen. Darüber hinaus steht die Stadt bei weiteren Wirtschaftszweigen ebenfalls hervorragend da und bietet zahlreiche Sportmöglichkeiten.

Nordhorn - eine wechselhafte Geschichte


Bereits vor 6.000 Jahren siedelten erstmals Menschen auf dem heutigen Stadtgebiet von Nordhorn. Im Mittelalter wurde die heute 53.000 Einwohner zählende Stadt ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Die zahlreichen Wasserwege und die gute Lage ermöglichten, dass der Handel zwischen den Hansestädten sowie Skandinavien mit Staaten in Westeuropa, darunter vor allem die Niederlande, häufig hier abgewickelt wurde. Bereits 1160 wurde Sandstein aus der nahe gelegenen Stadt Bentheim in die Niederlande verschifft. Über die Jahre kamen weitere Kunden aus zahlreichen Ländern hinzu.

Dank der starken Wirtschaft konnte auch das religiöse und kulturelle Leben stetig verbessert werden. Ein Höhepunkt war das über die Landesgrenzen hinaus bekannte Kloster Frenswegen. Eine Reihe von Kriegen und Seuchen setzte Nordhorn allerdings schwer zu. So erwischte eine schwere Pestepidemie 1635/36 die Stadt, die bereits durch den Dreißigjährigen Krieg massiv gelitten hatte. Insgesamt starben etwa 1.000 Menschen am "schwarzen Tod". Ein vorläufiges Ende der bis zu diesem Zeitpunkt wieder genesenen Wirtschaft gab es Anfang des 19. Jahrhundert. Durch die Einführung zahlreicher Zölle wurde die auf die westeuropäischen Staaten ausgerichtete Wirtschaft stark eingeschränkt. Nordhorn verarmte und verlor infolge dessen sogar einige Einwohner.

Nach zahlreichen Eingemeindungen stieg die Zahl der Einwohner bis ins Jahr 1929 auf etwa 18.000 an. Vier Jahre später wurde zum ersten Mal die Grenze von 20.000 Bürger überschritten und bis 1939 stieg die Anzahl auf über 23.000 an. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kamen fast zehntausend Menschen aus den Ostgebieten Deutschlands nach Nordhorn, wodurch ein komplett neues Wohnviertel mit Platz für 13.000 Menschen notwendig wurde. Bis Ende der 70er erlebte die Stadt einen weiteren Boom durch die hier angesiedelten großen Textilfabriken. Die letzte wurde 2001 geschlossen.

Der heutige Wirtschaftsstandort Nordhorn


Heutzutage gibt es nur noch eine Textilfabrik in Nordhorn, die etwa 250 Arbeitnehmer beschäftigt. Dennoch hat die Stadt den Abbau großer Fabriken in ganz Mitteleuropa sehr gut überstanden und besitzt eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Norddeutschland. In Regionrankings erreicht Nordhorn ebenfalls immer sehr gute Werte, vor allem was die Dynamik anbetrifft.

Ein großer Wirtschaftsfaktor ist inzwischen der Einzelhandel. Für jeden Einwohner steht etwa doppelt so viel Verkaufsfläche zur Verfügung wie für den durchschnittlichen Deutschen. Eine der neuesten und größten Einkaufszentren ist das Rawe-Ring-Center, welches auf 22.000 m² zahlreichen großen Einzelhandelsketten Platz bietet. Durch die Nähe zur Niederlande und die durch die Europäische Union ermöglichte Reise- und Wirtschaftsfreiheit ist der Handel und der Touristenverkehr mit der Niederlande ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Weiterhin gibt es zahlreiche Unternehmen der Dienstleistungsbranche, darunter ein Call Center mit etwa 150 Arbeitsplätzen. In der Bevölkerung umstritten ist der Luft-/Bodenschießplatz Nordhorn, der von aktuell 30 Soldaten der Bundeswehr betrieben wird. Auf dem Gelände, welches bis 2001 unter amerikanischer Verwaltung stand, absolviert die NATO pro Jahr bis zu 750 Übungen.

Arbeitslosenquote Kreis Grafschaft Bentheim: 3,3%

(Stand: Oktober 2017)

www.nordhorn.de

Wikipedia-Eintrag

Ausbildungsplätze in Nordhorn finden Sie hier

Info-Broschüre

Zahlenspiegel 2017/2018

Zahlen, Daten und Fakten der Stadt Nordhorn

Zahlenspiegel Nordhorn
Nordhorn Zahlenspiegel 2017 2018.pdf
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Video der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung

Elektrotechnik, Elektromaterial, Schaltermaterial, Installationsmaterial für die

Grafschaft Bentheim, das Emsland, Nordhorn, Lingen, Rheine, Salzbergen ...

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